Der Verbrenner ist für’s Kfz ungeeignet!

Grundsätzlich ist ein Verbrennungsmotor völlig ungeeignet für den Antrieb eines Kraftfahrzeuges.

Die Erfordernisse bei einem Kraftfahrzeug sind das Fahren mit einer Geschwindigkeit zwischen 0 und der Höchstgeschwindigkeit und dann noch rückwärts mit geringerer Geschwindigkeit.

Ein Verbrennungsmotor muss zuerst einmal mittels eines Elektromotors auf eine gewisse Drehzahl gebracht werden, um überhaupt selbständig laufen zu können. Die Möglichkeit einer Handkurbel lassen wir einmal weg, das war früher. Wenn der Motor einmal läuft, steht das Auto zuerst noch. Um auch das Auto zum Fahren zu bringen, müssen wir mithilfe einer Rutschkupplung den laufenden Motor mit dem stehenden Auto verbinden, was einige Übung erfordert, besonders bergauf, damit weder die Kupplung heiß läuft, noch der Verbrennungsmotor abgewürgt wird.

Irgendwann einmal hat das Auto eine Geschwindigkeit, mit der der Motor zurecht kommt und durch Druck auf das Gaspedal können wir nun in bescheidenem Rahmen die Geschwindigkeit des Autos und die Drehzahl des Motors erhöhen. Sehr bald hat aber der Motor eine hohe Drehzahl mit viel Lärm und viel Verbrauch, obwohl das Auto erst eine mäßige Geschwindigkeit an den Tag legt. Dann kommt das Getriebe zur Anwendung. Damit können wir das Verhältnis von Motordrehzahl zur Fahrgeschwindigkeit stufenweise verändern.

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Heutzutage ist alles so einfach!

Hatte man früher noch ständig ganze Ausweismappen herumschleppen müssen, mit Führerschein, Zulassungsschein, Scheckheft, Jahreskarte und allen möglichen sonstigen Ausweisen, so ist alles mit dem Aufkommen der Scheckkarte alles besser geworden. Nach und nach wurden alle Ausweise ins Scheckkartenformat übertragen, leider sind noch eine ganze Reihe hinzugekommen, von Vorteilskarte über Bonuskarte und ecard und vieles mehr, sodass der Stapel immer größer wurde und der ganze Vorteil wieder beim Teufel war!
Aber auch dafür hält die moderne Welt eine Lösung bereit: Ich habe meine ganzen Karten jetzt am Smartphone und sie belasten mich mit keinem Gramm und keinem Kubikmillimeter mehr! Die Wiener Linien haben mir geschrieben, ich soll doch auf diese unnötige und umweltschädliche Plastikkarte verzichten und mir doch stattdessen die WienMobil-App installieren, was ich auch getan habe.

Und dann kam der Kontrollor.

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Her mit dem Bundestrojaner?

Die Polizei brauche laut ÖVP-Innenminister Gerhard Karner „moderne Instrumente“, um Terrorismus zu bekämpfen: den Bundestrojaner.
Als Trojaner wird Schadsoftware bezeichnet, die heimlich auf Geräten wie Computer, Laptop oder Smartphones installiert wird und dort unbemerkt Daten auslesen und an Dritte übermitteln kann.
2018 wurde bereits von Türkis/Blau ein Sicherheitsgesetz mit Bundestrojaner beschlossen, 2019 wurde es allerdings vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig wieder gekippt.
Nach dem geplanten Attentat auf das Taylor-Swift-Konzert meint nun die ÖVP wieder einmal, dass die Polizei trotzdem so etwas braucht.

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So geht Hass und Neid schüren!

Am 31. Juli 2024 hat uns das Gratis-Schmierblatt „HEUTE“ ausführlich vorgeführt, wie man Hass und Neid schürt! Eine syrische Familie wollte eine Wohnung mieten. Als Einkommensnachweis soll der Familienvater einen Bescheid über Mindestsicherung vorgelegt haben. Ein FPÖ Mandatar zeigt auf einer Fotomontage ein geschwärztes Formular mit dem Betrag 4.500,14€. So weit, so schlecht.

HEUTE beginnt auf Facebook um 6:00h morgens mit dem 1. Artikel zu dem Thema. Und dann geht es Schlag auf Schlag! Mit gleicher oder ähnlicher Überschrift gibt es den ganzen Tag Artikel mit abgewandelten Text in den unterschiedlichsten Aufmachungen zu diesem Thema:

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Betrug widerspricht nicht Facebooks Werberichtlinien

Der 1,95€-Schmäh

Es sind mittlerweile seit Monaten immer wiederkehrende Werbe-Anzeigen. Entweder die Post verkauft nicht zustellbare Pakete um 1,95€, oder der Flughafen Wien verkauft um 1,95€ verlorene Gepäckstücke, oder die ÖBB verscherbelt ein österreichweites Klimaticket um 1,95€ an interessierte Leute. Gemeinsam ist diesen Anzeigen, dass sie nicht von der jeweils angegebenen Organisation stammen, sondern eine Betrugsmasche sind, die wohl den Sinn hat, von leichtgläubigen Menschen Kontodaten zu sammeln.

Obwohl es ziemlich eindeutig ist, dass die Werbe-Anzeigen nicht echt sind, habe ich bei den jeweiligen Unternehmen nachgefragt und zur Antwort bekommen, dass es keine solchen Aktionen gibt und man bereits Beschwerde eingelegt hätte. Was aber nicht verhindert, dass immer wieder diese Anzeigen auf’s Neue auftauchen.

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Quecksilber statt Papier

Als ich wieder einmal einen USB-Stick benötigt habe und mich beim Media Markt nach einem umsah, ist mir ein kleines, absurdes Helferlein der Verkaufsbranche ins Auge gestochen:

Unter dem Namen „Electronic Shelf Labels“ vewendet man dort – eh schon längere Zeit – zum Anzeigen der Preise ein völlig verrücktes Gerät: ein kleines Plastikkästchen mit LCD-Display und Quecksilber-Batterie, das den Preis und eine 13-stellige Produktnummer anzeigt! Und das zu Tausenden!

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Keine Abschaffung der Notstandshilfe – Volksbegehren

Arbeitsminister Kocher hält sich bedeckt bei Fragen, welche die kommende Reform der Arbeitslosenversicherung betreffen. Er bestätigt nichts, er schließt nichts aus. Es besteht die Gefahr, dass er die Notstandshilfe (Anschlussleistung an das Arbeitslosengeld nach 6 Monaten) trotz gegenteiliger Zusicherung, nächstes Jahr doch abschaffen will!

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Mein Lockdown-Song

Tja, was macht man während des Lockdowns?
Ich mache Covers von berühmten Rocksongs, die mich mein Leben lang begleitet haben, auf Wienerisch.
Dabei ist mir besonders „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival aus dem Jahr 1969 aufgefallen. Passt wie angegossen auf die heutige Zeit. Und ich hab daher nahezu nichts ändern müssen!

Hier ist er:

#mein2020

Lockdown-Gedanken

Na, wer sagt da noch, dass durch konsequentes Handeln der breiten Masse nichts erreicht werden kann!

Kaum jemand hat sich die Corona-App installiert, weil da ja möglicherweise die Kontakte ausspioniert werden könnten (haben witzigerweise sehr viele gerade auf Facebook geschrieben)! Hat sich jetzt erübrigt, weil man sowieso keine Kontakte mehr haben darf.

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