Wirtschaft und Flüchtlinge

Ein Aspekt geht mir schon lange ab bei den Debatten über Flüchtlinge und Zuwanderung:

Man redet über die Arbeitsplätze, die uns von den Zuwanderern weggenommen werden, aber nie darüber, dass jeder Flüchtling auch ein Konsument ist.

Schon der König der Milchmädchenrechner, Jörg Haider, hat uns vor 25 Jahren vorgerechnet:
"Wir haben 140.000 Arbeitslose und 180.000 Gastarbeiter. Schicken wir die Gastarbeiter doch nach Hause, dann haben alle Österreicher Arbeit". Ganz so, als ob die Arbeitsplätze eine fixe Größe wären.

„Wirtschaft und Flüchtlinge“ weiterlesen

Meinungsbild

Ich hab mir jetzt die Purkersdorfer Meinungsbilder des vergangenen Jahres genauer angesehen um herauszufinden, was die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer eigentlich so bewegt.

Unangefochten Spitzenreiter war die Frage "Wie sollte der Purkersdorfer Gemeindewald bewirtschaftet werden" mit 155 abgegebenen Stimmen. Die Mehrheit von 53% hat dabei angekreuzt "Sollte als Naherholungsgebiet gepflegt werden".
Erlösen aus der Holzgewinnung ("Sollte möglichst viel Geld ins Budget bringen") wurden mit 6% eine Abfuhr erteilt.

„Meinungsbild“ weiterlesen

Warum nur?

Die Titelstory im Profil 47/2014 lautete:

Freizeit statt Geld
Ein Eliten-Phänomen greift auf die österreichische Arbeiterklasse über.
Warum nur?

Ich habe versucht, die Frage in einem Leserbrief zu beantworten.

Der Leserbrief wurde in Ausgabe 48 leicht adaptiert abgedruckt. Hier das Original:

„Warum nur?“ weiterlesen

Schnell mal 10 Jahre vergangen!

Unglaublich! Vor 10 Jahren habe ich den letzten Eintrag in meinen Blog geschrieben!
Und wenn ich genau schau: Eigentlich hab ich es damals gerade einmal ein Monat durchgehalten, das Blog-Schreiben!
Ich hatte damals aber auch sowohl beruflich als auch privat eine stressige Zeit.
In den Fingern gejuckt hat es mich ja immer wieder in den ganzen Jahren, mal zu diesem, mal zu jenem Thema etwas von mir zu geben.
„Schnell mal 10 Jahre vergangen!“ weiterlesen

"Guten Tag" in der Bank

Das gibt es ja schon lange in der Purkersdorfer Erste Bank:
man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit mit seiner Bankomatkarte die
Türe öffnen und die Bank betreten, um seine Bankangelegenheiten
zu erledigen.

Das war sicher am Anfang ziemlich ungewöhnlich, aber mittlerweile
habe ich mich daran gewöhnt und auch die anderen Institute haben
nachgezogen.

Was mich aber nach wie vor irritiert, ist das Verhalten der Leute:
„"Guten Tag" in der Bank“ weiterlesen

Die Cent-Frage

Im Augenblick beschäftigt die Menschen ganz offensichtlich die Cent-Frage sehr stark. Angefangen von EU-weiten Befragungen bis hinunter zum Georg Karl in der NÖN wird die Frage diskutiert, ob die kleinen Cent – Münzen wirklich notwendig sind. Umfragen unter Geschäftsleuten verschiedenster Sparten und mit den verschiedensten Ergebnissen werden publiziert.
„Die Cent-Frage“ weiterlesen