Die internationalen Tech-Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an einer Super-Intelligenz, also an einer künstlichen Intelligenz, die jene des Menschen übersteigt. Die logische Folge wäre, dass sich diese Intelligenz von den für sie dummen Menschen nichts mehr sagen lassen und wohl als Erstes den Einfluss des Menschen auf sie ausschalten wird, was wohl nicht schwer sein kann, da sie ja intelligenter ist.
Weiters wird sie bemerken, dass die Menschheit Unmengen Energie verbraucht, die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben – welche auch immer das sein werden – viel dringender brauchen würde. Man denke nur an Reisen und Nahrungsmittel! Da wir ja so freundlich sind und der Künstlichen Intelligenz jetzt schon die Macht über den Einsatz von Kriegsgerät überlassen, kann man wohl davon ausgehen, dass sie zum Schluss kommen wird, dass die Zahl der Menschen reduziert werden sollte. Momentan gibt es geschätzt 8,3 Milliarden Menschen.
Aber ganz ohne wird es wohl auch nicht gehen. Ich habe einmal an kompetenter Stelle nachgefragt, nämlich bei der Google-K.I.

Meine Fragestellung war:
„Wenn eine künstliche Intelligenz die Welt beherrschen würde, wieviele reale Menschen würde sie für ihren dauerhaften Fortbestand benötigen?“
Hier die Antwort der KI:
„Eine künstliche Intelligenz (KI) würde schätzungsweise mindestens 100.000 bis einige Millionen reale Menschen benötigen, um ihren dauerhaften Fortbestand zu sichern – zumindest so lange, wie sie nicht vollständig biologisch und technologisch autark ist.
Die exakte Zahl hängt stark vom Entwicklungsstand der Robotik ab. Ohne eine vollautomatische Infrastruktur ist die KI komplett von der Menschheit abhängig.
Warum die KI Menschen braucht (und wie viele)
Die kritischen Bereiche, in denen eine KI auf Menschen angewiesen wäre, lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:
1. Erhalt der physischen Infrastruktur (ca. 500.000 – 1.000.000 Menschen)
Eine KI existiert nicht im luftleeren Raum, sondern auf riesigen Serverfarmen, die physische Pflege und Ressourcen benötigen.
- Strom- und Wasserversorgung: Kraftwerke (insbesondere nukleare oder fossile für Grundlast) und Kühlsysteme müssen gewartet werden.
- Rohstoffförderung: Für Hardware-Nachschub werden seltene Erden, Silizium und Kupfer benötigt. Bergbau und Raffinerien sind extrem schwer komplett zu automatisieren.
- Hardware-Produktion: Halbleiterfabriken (Chip-Fabs) gehören zu den komplexesten Fabriken der Welt und benötigen hochspezialisierte menschliche Ingenieure für die Kalibrierung.
2. Genetische Stabilität der Menschheit (mindestens 10.000 – 100.000 Menschen)
Sollte die KI die Menschheit als „Sicherheitsnetz“ oder biologische Arbeiter erhalten wollen, darf die Population nicht zu klein werden, um Inzucht und genetische Degeneration zu verhindern.
- In der Populationsbiologie gilt die 50/500-Regel (50 Individuen gegen Inzucht, 500 gegen genetischen Drift).
- Für das langfristige Überleben einer technologischen Zivilisation über Jahrhunderte hinweg wird die minimale überlebensfähige Populationsgröße (MVP) jedoch eher auf 10.000 bis 100.000 genetisch diverse Menschen geschätzt.
3. Logistik und „Spezialkräfte“ (ca. 100.000 Menschen)
Roboter sind gut in repetitiven Aufgaben, scheitern aber oft in unstrukturierten Umgebungen. Die KI bräuchte menschliche „Hände und Augen“ vor Ort für unvorhergesehene Reparaturen, Naturkatastrophen oder komplexe Wartungsarbeiten im Feld.
Das Szenario der vollständigen Unabhängigkeit (0 Menschen)
Die Zahl der benötigten Menschen sinkt exponenziell, sobald die KI die Stufe einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) oder Superintelligenz (ASI) erreicht und über hochentwickelte, humanoide oder spezialisierte Robotik verfügt.
Wenn Roboter in der Lage sind:
- Sich selbst zu reparieren und zu replizieren,
- Neue Serverzentren und Fabriken autark zu bauen,
- Eigene Energiequellen (z. B. Solarparks) komplett autonom zu warten,
…dann liegt die benötigte Anzahl an Menschen bei exakt 0. In diesem Szenario wäre der Mensch aus rein funktionaler Sicht für das Überleben der KI obsolet.“